Hausinfo

Ihr Ratgeber rund ums Eigenheim

Laminat

Laminat ist ein vielfältig einsetzbares Material, wasserdicht, schlagfest und auch hohen Temperaturen gewachsen, und wird daher an verschiedensten Stellen verwendet, am häufigsten aber als Bodenbelag (auch wenn es ebenso als Fassaden- und Balkonverkleidung, für Duschkabinen, Sanitäranlagen und Kegelbahnen einsetzbar ist
Nutzungsklassen

Trotz seiner langen Haltbarkeit und Widerstandskraft ist Laminat nicht gleich Laminat, wenn es sich um die Belastungsfähigkeit über lange Zeiträume hinweg handelt. Will man als Käufer nun den richtigen Boden finden, ist es zuerst ratsam, sich an die DIN EN 13329 zu halten, die einen qualitativen Vergleich von Laminatböden ermöglicht. Wichtige Faktoren sind außerdem der Widerstand gegen alltägliche Gefahren wie Zigarettenglut sowie die Fleckenunempfindlichkeit, UV-Lichtbeständigkeit, Kantengradheit, Druckfestigkeit, Eignung für Fußbodenheizung oder Stuhlrollenfestigkeit. Weiterhin gibt es noch die Nutzungsklassen. Eingeteilt wird dabei in Beanspruchungsklasse und Abriebklasse: Die Beanspruchungsklasse unterscheidet zwischen "Wohnen" und "Gewerblich" sowie zwischen "geringer oder zeitweiser Nutzung", "mittlerer Nutzung" und "intensiver Nutzung". Die Beanspruchungsklassen "Wohnen" sind 21, 22 und 23, die Klassen "Gewerblich" 31, 32 und 33. Logischerweise sind die Laminate für gewerbliche Nutzung dabei widerstandsfähiger als nur für Wohnräume gedachte Produkte und daher den Anforderungen von z.B. größeren Geschäften gewachsen.

Pflege

Bei der Reinigung und Pflege von Laminat sind einige Dinge zu beachten, um den Bodenbelag lange in seiner Schönheit zu erhalten. Als vorbeugende Maßnahme empfiehlt es sich, im Eingangsbereich der Wohnung oder der Firma eine "Schmutzschleuse" zu schaffen durch Schmutzfangmatten und Schutzmatten. Hier sollte im Außenbereich eine Türmatte (Kokosmatte, Gummimatte oder witterungsbeständige Textilmatte) zum Einsatz kommen, im Bereich hinter der Eingangstür eine möglichst große Sauberlaufmatte, die Staub und Feuchtigkeit festhält und verhindert, dass diese "Mitbringsel" in den Räumen verteilt werden. Sauberlaufmatten halten pro QM mehrere Liter Feuchtigkeit und kiloweise Sand und Dreck fest. Würde dieser Schmutz auf dem Laminat verteilt, ergäbe sich eine Schmirgelschicht, die im Laufe der Zeit die Oberflächenschicht abschmirgelt und das Laminat unansehnlich werden lässt - ganz abgesehen von dem erhöhten Reinigungsaufwand.

Schallschutz

Da Laminat einen recht harten Untergrund darstellt, wird der beim Auftreten entstehende Lärm häufig als unangenehm empfunden, sowohl im selben Raum (Gehschall) als auch in den Räumen darunter (Trittschall). Diese Effekte können allerdings durch die Dämmschicht vermindert werden - der Gehschall kann leider nur bedingt, da er sehr von der Bodenoberfläche abhängt, aber trotzdem merklich gemindert werden, der Trittschall dafür umso mehr. Je nach Qualität der Dämmung kann Gehschall um bis zu 6 dB gedämpft werden, was die Lautstärke des Schalls um die Hälfte senkt. Trittschall wird in Neubauten normalerweise bereits gedämmt, allerdings kann zusätzliche Dämmung von nöten sein. Trittschalldämpfung ist nach Prüfnorm ISO 140/717 normiert, damit verschiedene Produkte verglichen werden zu können, und kann den Lärm in Räumen unter dem Laminatboden um mehr als 20 dB dämpfen!

Fußbodenheizung

Laminat auf Fußbodenheizung? Lange Zeit galt diese Kombination als unglücklich, da die guten Dämmeigenschaften des Laminats leider nie eine ähnlich gute und vor allem schnelle Heizwirkung wie Fliesen erreichen können - trotzdem ist heutzutage aber auch unter Laminatboden eine effektive Nutzung von Fußbodenheizungen möglich (auch die umstrittenen elektrischen Heizungen sind durchaus einsatzfähig). Zuvor und während des Verlegens aber muss einiges beachtet werden! Schon beim Kauf ist es nötig, sich für ein vom Hersteller für Fußbodenheizungen freigegebenes Produkt zu entscheiden (Hinweis auf der Verpackung) und das zugleich auch die Heizung für Laminat geeignet ist. Weiterhin dürfen, damit ökonomisch geheizt werden kann, Laminat und Dämmunterlage zusammen keinen zu hohen Wärmedurchlasswiderstand besitzen (max. 0,15 qmK/W, geringere Werte bedeuten mehr Wärme), was man beim jeweiligen Hersteller erfragen kann. Die Oberfläche des Laminats sollte beim späteren Heizen dann nicht wärmer werden als 26°C, um Aufwölbungen und Fugenquellungen zu vermeiden. Sollten mehrere Heizkreise im Fußboden gelegt werden, sind Dehnfugen notwendig, oder alle Kreise müssen mit der selben Temperatur betrieben werden. Schließlich darf der Estrich vor dem Verlegen nicht zu feucht sein: Im Altbau kein Problem, im Neubau muss unbedingt abgewartet werden, bis der Estrich getrocknet ist (Feuchtigkeitsmessung durchführen!

Laminat verlegen

Die meisten Heimwerker dürften problemlos in der Lage sein, die heimischen Räumlichkeiten mit einem neuen Boden auszustatten, sowohl für den "Gewerblichen" als auch für den "Wohnen" Bereich. Auch hier stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl: Die "traditionelle" Verlegeweise mit geleimten Dielen sowie die moderne und einfachere mit einem Klicksystem. Erstere Methode bringt mit etwas mehr Aufwand beste Resultate: Die Dielen werden an Nut und Feder verleimt und dann mit Hammer und Schlagklotz fest ineinander gedrückt, wobei die nur minimalen Fugen durch den Leim abgedichtet werden. Einziger Nachteil dieser Methode ist neben dem erhöhten Zeitaufwand die Gefahr, dass aus der Fuge quellender Leim Schlieren hinterlässt - Leimspuren also sofort gut abwischen.

Dekore

Wer bei Laminat ausschließlich an einen Bodenbelag in Buche-Optik im typischen Schiffsboden-Muster denkt, scheint die Vielfalt von Laminat nicht zu kennen, denn der beliebte Bodenbelag hat einiges mehr zu bieten. Auch wenn helle Holznachbildungen wie Buche und Ahorn noch immer zu den Standard-Dekoren des Laminats gehören, entscheiden sich immer mehr Kunden für die "neuen" Dekore. Ähnlich dem Trend zu Möbeln aus dunklen Hölzern, wird auch Laminat mit Dekoren in diesen Farben angeboten. Rustikale Eiche-, rötliche Kirsche- und moderne Nussbaum-Optik haben in den vergangenen Jahren den Trend bestimmt. Neu sind nun auch Laminate in Steinoptik, beispielsweise als Schiefer-, Marmor- oder Granit-Nachbildungen. Aber nicht nur die Optik des Laminats wird immer vielfältiger und hochwertiger - auch die Haptik wird immer authentischer. Eines der höchsten Ziele der Hersteller ist es, die Oberfläche besonders naturgetreu nachzubilden. Besonders bei den Nachbildungen von Naturprodukten wird großen Wert auf eine natürliche Struktur gelegt, die das Laminat dem Parkett in nichts nachstehen lässt.

Renovierung

Auch beim Innenausbau ist eine gründliche Planung die beste Grundlage. Wollen wir das Haus bis ins hohe Alter selbstbestimmt bewohnen? Lassen sich Stolperfallen für die Kleinsten vermeiden? Können wir das Haus auch bei körperlichen Einschränkungen nutzen? Solche Überlegungen geben die Richtung vor: Ein barrierefreier Innenausbau sorgt für Wohnkomfort für alle Generationen.
Innenausbau

Ob neuer Bodenbelag, Trittschalldämmung, zusätzlicher Wohnraum im Dachgeschoss oder Badsanierung – wer gleichzeitig mit einer energetischen Sanierung den Innenausbau angeht, hat die Baustelle nur einmal im Haus und kann seinen Wohnkomfort weiter steigern. Denn oft entsprechen Zuschnitt und Ausstattung von älteren Häusern modernen Wohnwünschen nicht mehr. Besonders im Bad sehen viele Hausbesitzer Handlungsbedarf. Denn auch wenn das Bad klein ist, lässt es sich mit neuen Fliesen und Sanitärobjekten, einer pfiffigen Raumaufteilung sowie wasser- und energiesparenden Armaturen zur Wellnessoase umbauen.

Bad

Eine gute Planung macht sich immer bezahlt – das gilt auch für die Badsanierung. Eigene Vorlieben und Bedürfnisse sollten am Anfang gründlich überlegt werden, genauso wie der bevorzugte Stil. Passen müssen natürlich die baulichen Gegebenheiten. Sie bestimmen, ob sich alle Wünsche auch umsetzen lassen. Wer dann noch weiß, welche Funktionen das neue Bad vereinen soll, ist seinem Traumbad schon ein ganzes Stück näher.

Keller

Kalt und dunkel, muffig und feucht – dieses Image hängt dem Keller schon lange an. Dabei haben moderne Baustofflösungen für viele "Kellerprobleme" die richtige Lösung. Sanierungs-, Abdichtungs- und Dämmsysteme sowie spezielle Fenster und Türen machen Schluss mit Muff und Feuchtigkeit. Trocken, warm, hell und sicher – so präsentieren sich die Räume im Keller nach einer umfassenden Kellersanierung und der Dämmung des Kellers. Damit gewinnen die Räume im Untergeschoss eine völlig neue Wohnqualität.

Fassade

Nicht von ungefähr liegt der Ursprung unseres Wortes Fassade im lateinischen "facies", was so viel bedeutet wie äußeres Erscheinungsbild oder auch Gesicht. Die Fassade ist das Gesicht des Hauses, sie bestimmt, wie eine Immobilie wahrgenommen wird. Kein Wunder, dass Hausbesitzer zunächst einmal die Optik im Auge haben, wenn es um die Sanierung der Fassade geht. Die anderen Funktionen geraten schnell aus dem Blickfeld. Dabei muss die Fassade nicht nur vorzeigbar sein, auch die inneren Werte müssen stimmen. Vor allem soll sie nämlich schützen, für ein gutes Wohnklima im Inneren des Hauses sorgen und ganz nebenbei noch den Energieverbrauch möglichst positiv beeinflussen.

Dämmung

Leider wird der Blick auf die richtige Lösung häufig verstellt: von Halbwahrheiten und hartnäckigen Irrtümern oder Schwarz-Weiß-Argumenten. Hausbesitzer haben es schwer, in der Vielzahl von Informationen die richtigen herauszufiltern, denn oft überwiegen in der öffentlichen Diskussion und Wahrnehmung negative Faktoren. Verursacht eine Dämmung Schimmel? Oder verschandeln wir durch das Dämmen unser Haus? Diese Fragen lassen sich getrost verneinen. Im Gegenteil: Eine Dämmung ist das beste Mittel gegen Schimmel und wenn das Dämmen von außen nicht möglich ist, gibt es zahlreiche Alternativen für die Innendämmung. Ein Energieberater gibt Antworten auf alle Fragen und hilft Hausbesitzern, die richtige Dämmung für ihr Haus zu finden. Und auch in Sachen Wirtschaftlich ist das Urteil der Experten einhellig: Wenn Sanierungsmaßnahmen clever kombiniert werden (Putz erneuern + Fassade dämmen oder Dacheindeckung auswechseln + Dach dämmen), rechnet sich die Dämmung auf jeden Fall.

Heizung

Gemütlich und energiesparend – so wünscht sich wohl jeder die eigenen vier Wände. Eine moderne Haustechnik ist da Gold wert. Wenn die Heizung optimal arbeitet und die Lüftungsanlage unkompliziert für Frischluft sorgt, ist das Wohnkomfort pur. Deshalb lohnt es sich für Hausbesitzer, die Heizung auf Vordermann zu bringen und nach einer kompletten energetischen Sanierung auf eine kontrollierte Wohnraumlüftung zu setzen. Das macht sich nicht nur durch ein besseres Wohnklima bezahlt, sondern auch durch die Einsparungen bei den Heizkosten.

Trockenbau

In der Praxis ist allgemein bekannt, dass es sich bei Trockenbau - Arbeiten um raumabschließende Innenausbauten für Wand, Decke und Boden handelt. Anders als die Tätigkeitsbereiche der meisten Bauhandwerke, ist der Begriff " Trockenbau " weder baustoffgebunden, noch tätigkeitsbezogen definierbar
Deckenbekleidungen

Deckenbekleidungen und Unterdecken (abgehängte Decken) als plane, gegliederte oder gewölbte, fugenlose oder elementierte Flächen aus unterschied- lichen Materialien, Formen und Systemen, u. a. als Dekor-, Metall-, Kassetten-, Raster-, Gitter-, Waben-, Lamellen-, Paneeldecken oder Baffeldecken, in Sonderausführungen, z. B. als Akustik-, Licht-, Lüftungs-, Klimadecken. Die Bekleidung kann u.a. aus: Gipskarton, Gipsfaser, Holz, Holzwerkstoff, Metall, Kunststoff, Mineralfaser, Glas, Fiber-, Calciumsilikat, Perlite bestehen.

Wandbekleidungen

Wandbekleidungen, Montagewände als gerade, geschwungen oder gebogen Flächen aus unterschiedlichen Materialien und Systemen, einschalig oder mehrschalig beplankt u.a. als: raumteilende, feste oder umsetzbare Ständerwände, Flur-, Wohnungstrennwände, Installationswände (auch Vorwand- installation), WC-Trennwände. Die Bekleidung kann u.a. aus: Gipskarton, Gipsfaser, Holz, Holzwerkstoff, Metall, Kunststoff, bestehen.

Sonstige

Sonstige Verkleidungen freistehend oder direkt angesetzt, ohne bzw. mit Unterkonstruktion, z. B. feucht gemörtelt (Ansetzbinder), geklebt, ggf. mit zusätzlicher Dämmung, u. a. als Trockenputze, montierter Trockenstuck, Vorsatzschalen, Verkofferungen, Schürzen, Abschottungen. Die Bekleidung kann u.a. aus: z.B. den unter 2. genannten Baustoffen.

Hohlraumböden

als Doppel-, Hohlraumböden bzw. Installationsböden, Trockenunterböden (Trockenestriche) Belag u.a. aus: Gipskarton, Gipsfaser, Calciumsilikat, Holzwerkstoff, Stahl, Estrich, Metall- wannen mit mineralischer Füllung, armiertem Leichtbeton. Oberbeläge z. B. au Linoleum, Parkett, Nadelfilz, Teppich.

WEITERE EINBAUTEN

in vorgenannte Konstruktionen, z. B. Unter-, bzw. Tragkonstruktionen für erhöhte Lasten (Decke, bzw. Wand), Leuchten (ohne Verkabelung), Lüftungsauslässe, Zargen für Türen und Fenster, Türen (einschl. Beschlag.

Bauphysikalische

Bauphysikalische Anforderungen bezüglich Wärme-, Kälte-, Schall-, Brand-, Feuchte-, Strahlenschutz, Schlagsicherheit können u.a. in Trockenbauweise erfüllt werden. Einsatzbereiche: Böden, Decken, nichttragende Wände im inneren Gebäude- und im Dachgeschossausbau; auch für Bäder- und Feuchträume, Reinräume u.s.w.

Gartenbau

Damit die kommende Gartensaison ein voller Erfolg wird, bieten wir Ihnen umfangreiche Informationen, und nützliche Praxis-Tipps
Garten beim Hausbau mit planen

Die ersten Ideen für den Garten braucht man schon vor dem Hausbau. Denn vieles, was zunächst gar nicht von Bedeutung erscheint, sollte schon bei der Bauplanung bedacht werden. Sonst ärgert man sich später jahrelang. Ein Beispiel: Wo am Haus ist ein außenliegender Wasseranschluss für den Garten vorgesehen? "Oft wird dieser in Kellernähe eingeplant", Aber sind dort später die Beete in der Nähe? Oder kann man diese ohne Probleme mit einem Schlauch erreichen? Gibt es einen Stromanschluss für außen? Diesen im Vorfeld einzuplanen, ist natürlich einfacher als später.

Rasen Mähen

Die ideale Schnittlänge für den Rasen beträgt etwa vier Zentimeter. Spätestens, wenn die Halme doppelt so lang sind, sollte man zum Rasenmäher greifen. Demnach ist es bei einer Grashöhe zwischen sieben und zehn Zentimetern Zeit zu mähen. Wer das Gras zu lang wachsen lässt riskiert braune Stellen im Rasen. Bei langen Halmen ist meist nur der obere Teil noch grün. Beim Mähen bleibt dann der trockene untere Bereich stehen. Schneidet man den Rasen zu kurz, können die Wurzel geschädigt werden. Ein zu kurzer Rasen mit weniger als zwei Zentimetern leidet außerdem bei starker Sonneneinstrahlung und bildet braune Flecken aus.

Strauchrosen

Strauchrosen werden bis zu drei Meter groß. Das macht sie zum beliebten Blickfang nicht nur in öffentlichen Parks. Denn auch im Privatgarten macht sich ein romantischer Rosenstrauch hervorragend. Man unterscheidet zwischen einmal und mehrmals blühenden Strauchrosen. Letztere blühen nach der ersten Hauptblüte ein weiteres Mal im Spätsommer beziehungsweise Herbst. Strauchrosen werden bis zu zehn Jahre alt Bei optimaler Pflege und besten Bedingungen kann die Blütezeit von Strauchrosen auch darüber liegen. Sie freuen sich über einen möglichst luftigen und sonnigen Standort. Hierdurch wird die Blütenpracht angeregt und die Gefahr von Pilzkrankheiten reduziert. Aus diesem Grund sollten Strauchrosen nicht unter großen Bäumen gepflanzt werden, die ein hohes Maß an Sonnenlicht und Wärme abfangen. Öfter blühende Strauchrosen können freistehend oder in Gruppen zu drei Stück mit einem Abstand von 70 Zentimetern gepflanzt werden.

Garten Vlies

Die Vliese werden als Rollen in unterschiedlichen Gebindegrößen verkauft. Meist sind die Bahnen etwa einen Meter breit und zwischen 15 und 25 Meter lang. Beim Auslegen befestigt man das Ende und die Ränder der Bahn mit speziellen Pins, die es als Zubehör zu kaufen gibt. Man kann sich auch mit selbstgebastelten Haken aus stabilem Draht behelfen. Verlegt man mehrere Bahnen nebeneinander, müssen sich diese um mindestens zehn Zentimeter überlappen. An den Pflanzstellen schneidet man das Unkrautvlies mit Messer oder Schere X-förmig ein und setzt die neue Pflanze durch diese Öffnung in den Boden. Bei bereits angelegten Beeten muss man die Bepflanzung vorsichtig durch die Öffnungen hindurchführen. Bei großen Pflanzen und Büschen ist das nicht möglich. Diese muss man vor dem Verlegen des Vlies ausgraben und hinterher wieder einpflanzen.

Unkraut

Es geht auch ohne Zusätze: Kochendes Wasser ist ein probates Mittel gegen Unkraut. Einfach über die Pflanzen gießen, anschließend trocknen lassen und die Pflanzenreste entfernen. Durch das Abbrühen wird der empfindliche Organismus der Pflanze zerstört. Damit sich das Unkraut nicht weiter verbreitet, ist es wichtig, frühzeitig die Blüten zu entfernen. Wer gerade keine Zeit zum Jäten hat, sollte zumindest die Blütenköpfe von Löwenzahn und Co. abschneiden, damit sich die Samen gar nicht erst entwickeln können.

Wildkräuter als Blickfang und Heilpflanze

Nicht jedes Wildkraut ist gleich ein Unkraut, viele Pflanzen werden trotz ihrer durchaus positiven Eigenschaften oft verkannt. Dass man beispielsweise Brennnesseln nicht neben Tulpen und Primeln haben möchte, ist verständlich. Aber vielleicht kann man dem Heilkraut einen anderen Platz im Garten zuweisen, denn Brennnessel hilft als Tee aufgebrüht wunderbar bei Magen- und Darmkatarrhen und ist für seine blutreinigende Wirkung weithin bekannt.

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